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Mehrgenerationenhaus – Ein neuer alter Trend

Immer mehr Menschen wünschen sich im Ruhestand, in einem Mehrgenerationenhaus zu wohnen. Warum eigentlich? Wir gehen der Sache auf den Grund. Noch vor 25 Jahren war es ganz normal, dass man mit drei Generationen in einem Haus wohnte. Die gesellschaftliche Entwicklung besinnt sich wieder auf alte Werte und konzentriert sich auf die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses. Die Familie steht wieder im Mittelpunkt, man schätzt ein Zusammenleben und kann sich aufeinander verlassen. Kinder, Eltern und Großeltern erleben einen hohen Wohnkomfort und haben einen gegenseitigen Mehrwert zu verbuchen – eine perfekte Lösung also!

Eine Wohnform der Zukunft – Hohe Lebensqualität für alle

Viele Gründe sprechen für ein Mehrgenerationenhaus. Die Entscheidung mit mehreren Generationen unter einem Dach zu wohnen hat für jeden Beteiligten Vorteile. In unserer heutigen Gesellschaft übernehmen die Kinder oftmals die Pflege ihrer Eltern, um ihnen den Einzug in ein Seniorenheim zu ersparen. Unsere durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 78 Jahren und der Trend geht nach oben. Viele erwachsene Kinder oder junge Eltern können sich, dank der hohen Immobilienpreise, kein Haus leisten und ziehen somit oft zurück in ihr Elternhaus. Hier versammeln sich dann plötzlich wieder alle unter einem Dach. Die Großeltern sind versorgt und müssen nicht ins Heim.

Die Vorteile dieses Wohnprojekts

Vordergründig spielt natürlich der finanzielle Aspekt eine große Rolle. Bei näherem Hinschauen landet man aber wieder bei den alten Werten. Die Familie passt auf sich auf und vertraut sich gegenseitig. Die Großeltern können auf Ihre Enkel aufpassen und verschaffen den Eltern somit mehr Flexibilität. Die erwachsenen Kinder tun sich leichter mit der Betreuung Ihrer Eltern im eigenen Haus. Ein Geben und Nehmen sozusagen.

Worauf Sie bei der Immobiliensuche achten sollten

Das A und O eines Mehrgenerationenhauses ist der Platz. Wenn man zu nah aufeinander wohnt, kommt es zu Spannungen. Daher achten Sie auf ausreichend Platz für alle Bewohner. Früher war das Einfamilienhaus eine der beliebtesten Immobilien überhaupt. Diese Zeiten haben sich geändert, der Trend geht zum übergreifenden Mehrgenerationenhaus. Die Bauherren haben inzwischen reagiert und entwickelten dementsprechende Hausaufteilungen. Diese modernen Mehrgenerationenhäuser haben getrennte Hauseingänge mit separaten Wohnungen, die aber einen gemeinsamen Aufenthaltsbereich bieten, im Garten, wie auch im Haus. Auf diese Weise kann jeder seine Privatsphäre sichern und doch an einem gemeinschaftlichen Wohnen teilnehmen. Ein Traum sozusagen.

Möchten Sie eine vorhandene Immobilie nachrüsten oder umbauen? Hier gibt es viel Möglichkeiten. Bauen Sie zusätzlich eine kleine Küche und ein weiteres Badezimmer ein. Wenn irgendwie möglich, erschaffen Sie einen separaten Wohnungseingang. Sollte der Platz für einen solchen Ausbau nicht vorhanden sein, können Sie zum Beispiel die Garage ausbauen oder das Dachgeschoss herrichten.

Ein paar Regeln sollten erstellt werden

Egal ob Studenten-WG oder Wohngemeinschaft, wenn man mit mehreren Personen unter einem Dach wohnt, muss man ein paar Regeln aufstellen, und zwar von Anfang an, damit es keine schlechte Stimmung gibt. Wie werden die Nebenkosten aufgeteilt oder wie die Lebensmittel gehandhabt. Wenn die Zeit des Zusammenziehens gekommen ist, sollten Sie ein paar Absprachen treffen, damit einem harmonischen Wohnen nichts im Weg steht.

Entscheiden Sie in Ruhe

Natürlich ist so ein Mehrgenerationenhaus, ein Projekt auf das sich nicht jeder einlassen kann. Schwebt Ihnen solch eine Wohngemeinschaft vor, sollten Sie genau wissen, auf was Sie sich einlassen. Fahren Sie zum Beispiel mit allen Generationen in Urlaub, um zu testen, ob man gemeinsam in einem Haus miteinander auskommt. Entscheiden Sie auf keinen Fall von „Knall auf Fall“. Besprechen Sie in aller Ruhe Ihr Vorhaben und tasten Sie sich langsam an diese Entscheidung heran. Bringen Sie auch Ihre Kinder mit ins Spiel. Kommen Sie gut mit Ihren Großeltern aus oder haben sie Berührungsängste - all dies spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung.
Haben Sie sich für ein Mehrgenerationenhaus entschieden, kann dies ein neuer wunderbarer Lebensabschnitt werden, von dem alle profitieren können. Familie bedeutet Zusammenhalt, Geborgenheit, aber auch Abwechslung und Abenteuer. Mit Kindern gibt es immer viel Neues und Unvorhergesehenes. Der Alltag wird nie langweilig. So bleiben die Großeltern jung und die Eltern werden im Alltagsleben ein wenig entlastet.

Es gibt viele Großeltern, die gerne mit Ihren Enkelkindern kochen, im Garten arbeiten oder Gesellschaftsspiele spielen. Wie großartig, wenn Sie dies auch ausleben können!
Und damit alle etwas davon haben, gibt es heute noch eine Familienpizza.


Zutaten


Für den Teig
300 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz 1 Prise Zucker
1 EL Olivenöl
150 ml Wasser warm

Für die Soße
250 ml passierte Tomaten
1 EL Zucker 1 EL Olivenöl
2 EL Basilikumblätter gehackt
Je 1 EL Oregano und Thymian frisch gehackt
1 Prise Salz

Für den Belag
1 Dose Thunfisch
5 Scheiben Schinken luftgetrocknet
1 Kugel Mozzarella, gewürfelt
250g Gouda gerieben

Zubereitung

1 – Für den Teig Mehl, Hefe, Salz und Zucker in einer Schüssel gut vermischen, anschließend Olivenöl hinzufügen und nach und nach das Wasser untermischen. Kräftig durchkneten bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend an einem warmen Ort, abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

2 - In der Zwischenzeit die Zutaten für die Tomatensoße verrühren und abschmecken.

3 - Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig auf die Größe des Backblechs, mit Hilfe eines Nudelholzes ausrollen und auf das Backpapier legen. Den Teig großzügig mit der Soße bestreichen. Anschließend 1/3 des Goudas darauf verteilen. Nun eine Hälfte des Blechs mit Thunfisch und die andere Hälfte mit Schinken belegen. Den restlichen Gouda, sowie die Mozzarellawürfel darüber verteilen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen bis die Pizza goldgelb ist.